Dr. Birgit Wolf

 

Expertise 


Die Felder der ästhetischen, künstlerisch-kulturellen Bildung haben sich etabliert. Nach Jahren der Modellprojekte an der Schnittstelle schulischer und außerschulischer Bildung sowie zwischen den Künsten und Institutionen werden gegenwärtig die Erfahrungen, Instrumente und Methoden transferiert, um verschiedenen Zielgruppen nachhaltig Zugänge zu Kunst und Kultur zu bieten. Diese Prozesse unterstütze und begleite ich vor allem an den Schnittstellen von Kultur, Jugendhilfe, Schule und Wissenschaft als

  • Konzeptentwicklerin 
  • wissenschaftliche Evaluatorin
  • Moderatorin
  • Lehrbeauftragte
  • Autorin
  • Expertin für Kulturelle Bildung.


Konzepte prüfen 

Neues wagen und erproben: Begleitung und Evaluation von Modellprojekten

  • TRAFO-Projekt Lernende Kulturregion Schwäbische Alb (2020) gemeinsam mit Ann-Kathrin Schmidt – Evaluation des Modellprojektes gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.
  • kulturpass’t der Kulturräume Erzgebirge-Mittelsachsen und Vogtland-Zwickau (2019/2020) – Evaluation des Modellprojektes; gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. 
  • Literarisches Übersetzen als Teil der Kulturellen Bildung des Deutschen Übersetzerfonds (2018 – 2020) – Begleitung und Evaluation des Modellprojektes; gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.  
  • Forschungs- und Förderprogramm Den Wandel gestalten – Visionen ermöglichen. Changemanagement in der Freien Szene (2018/2019) – Evaluation im Auftrag der Universität Koblenz-Landau gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur im Land Rheinland-Pfalz.
  • LandKulturPerlen in den Landkreisen Waldeck-Frankenberg und Fulda (2017/2018) – Evaluation im Auftrag der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. 
  • ERZÄHL MIR DEINE GESCHICHTE/N (2017) gemeinsam mit Michelé Brand Evaluation der Workshop-Phase im Auftrag der GRIMMWELT Kassel gefördert von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien.


Konzepte entwickeln

In Zeiten von Urbanisierung, Migration und demographischem Wandel loten Kultureinrichtungen ihre Angebote und Vermittlungsstrategien aus. Gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Abteilung Publikumsdienste der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Geflüchteten sowie Expert*innen aus dem Arbeitsfeld wurde ein Portfolio für die Arbeit mit Geflüchteten und Neu-Berliner*innen entwickelt. 

 

Konzepte erforschen

Kulturelle Teilhabe und Kulturvermittlung in der DDR: Im gemeinsamen Lehrforschungsseminar mit Prof’in Dr. Birgit Mandel gehen Studierende der Universität Hildesheim anhand von Expert*innen- und Zeitzeug*innen-Interviews sowie DDR-Fachartikeln und Dokumenten aus Archiven den Fragen nach: Welche Formen und Formate der Kulturvermittlung gab es in der DDR, welche Ziele sollten damit verfolgt werden und wie wirkten diese im Sinne einer Kultur für alle und von allen? Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund des aktuellen Diskurses um kulturelle Teilhabe und Kulturelle Bildung in Deutschland präsentiert: Die Tagung Auftrag: Kunst und Kultur für alle? wird am 29. Oktober 2020 in der Berliner Stadtbibliothek stattfinden.


Wissen vermitteln

Fachwissen verbunden mit aktuell generiertem Wissen fließen u.a. in Lehraufträge der Universität Hildesheim, der Ostfalia Hochschule, der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg ein. Themenschwerpunkte sind:

  • Qualifikation zu Berater*innen Kompetenznachweis Kultur 
  • Kulturelle Bildung in der sozialen Arbeit.

 

Die Reflexion des praktischen Handelns und der theoretischen Erkenntnisse münden in Texten: sowohl als Autorin als auch als Inputgeberin.